Die Aktion Kinder des Holocaust, eine Vereinigung gegen Antisemitismus, Rassismus und politischen Extremismus, wirkt als Meldestelle für antisemitische Vorfälle und interveniert auf Wunsch bei Vorfällen von Rechtsextremismus - zum Beispiel in Schulen oder Lehrbetrieben.
Die Fachstelle Extremismus - und Gewaltprävention (fexx) betreibt eine telefonische Anlaufstelle, die täglich 24 Stunden in Betrieb ist. Die Fachstelle berät Opfer, Behörden, Arbeitgeber und Personen, die aus extremistischen Organisationen aussteigen wollen. Sie betreibt Öffentlichkeitsarbeit, führt ein Pressearchiv und bietet Weiterbildungen an.
gggfon - "Gemeinsam gegen Gewalt und Rassismus" ist ein Projekt, das von den Regionalverbänden Bern und Burgdorf (über 40 Gemeinden) getragen wird. gggfon berät Schulen und Behörden, Einzelpersonen (auch ausstiegswillige Rechtsextreme) und nimmt Meldungen über rechtsextreme Vorfälle entgegen.
INFOKLICK.CH ist ein Verein zur Kinder- und Jugendförderung, der auch im Bereich der interkulturellen Toleranz arbeitet. Durch kreative Ausdrucksmittel will INFOKLICK.CH Kindern und Jugendlichen ermöglichen, beim Definieren von Problemen und dem Formulieren von Lösungen mitzumachen und ihre Sicht der Dinge zu vermitteln.
Das Institut für Konfliktmanagement und Mythodrama bietet Situationsanalysen nach Gewaltvorfällen und Workshops für gewalttätige Jugendliche an. Ausserdem berät es Behörden, Sozial- und Jugenddienste und führt interaktive öffentliche Veranstaltungen durch.
Das National Coalition Building Institute (NCBI) Schweiz bildet Jugendliche und Erwachsene dazu aus, konstruktiv bei der Lösung von Konflikten mitzuwirken. NCBI hat verschiedene Programme lanciert, die sich mit Rechtextremismus, Gewalt oder interkulturellen Konflikten befassen.
Die Task Force interkulturelle Konflikte (TikK) interveniert bei interkulturellen Problemen im öffentlichen Raum, sowohl zur kurzfristigen Entschärfung von Krisen wie auch zur längerfristigen Behandlung latenter Konflikte. Wert wird darauf gelegt, möglichst viele Beteiligte - Betroffene und Behörden - einzubeziehen und ihre Fähigkeit zur Problembewältigung zu stärken. Darüberhinaus versteht sich TikK auch als Anlaufstelle für alle Opfer von rassistischer oder fremdenfeindlicher Gewalt, gleichgültig ob ein Straftatbestand vorliegt oder nicht.
Die Stiftung gegen Rassismus und Antisemitismus (GRA) unterstützt mit organisatorischen und finanziellen Mitteln interkonfessionell und überparteiliche Institutionen und Personen, die sich in der Bekämpfung des Rassismus im allgemeinen und des Antisemitismus im besonderen verdient gemacht haben. Die Stiftung bietet auch Unterstützung für Opfer rassistischer, rechtsextremer und antisemitischer Gewalt an. Unter anderm ist im Internet ein Handbuch für die Beratung von Betroffenen von rassistischer Diskriminierung abrufbar.
Das Konfliktophon ist ein Beratungsdienst, der bei Problemen und Konflikten zwischen Einheimischen und Zugewanderten telefonische Unterstützung anbietet. Es berät aber auch Opfer von Fremdenfeindlichkeit und rassistischer Diskriminierung und informiert im Bedarfsfall über andere Institutionen, an die sich die betroffenen Personen wenden können.
Internet-Streeworking sucht den Kontakt zu rechtsextremen Jugendlichen und versucht, diese wieder in die Gesellschaft zu reintegrieren. Die Internet-Streetworkerinnen und Streetworker sind dabei auf Internet-User angewiesen, die rechtsextreme Homepages melden wollen. Ebenfalls melden können sich Personen, welche rechtsextreme Jugendliche kennen und Rat suchen oder diese Person den Streetworkerinnen und Streetworkern bekannt machen wollen.

